seit gut 12 Jahren versorge ich nun in Not geratene Tiere auf meinen Höfen. Ich pflege sie, päppel sie auf und bezahle lebensnotwendige Operationen, die Leben und Freiheit schenken.

Viele verschiedene Arten, wie Katzen, Hunde, Kleintiere, Pferde, Ziegen und Schafe, haben bei mir Zuflucht und ein Zuhause auf Lebzeit gefunden. Tiere die schwer verletzt, misshandelt oder alt waren. Tiere die keiner haben wollte, da sie finanziell und pflegerisch sehr aufwendig sind.

Darunter auch ein Ziegenbock der Querschnittgelähmt ist und seit 9 Jahren von mir gepflegt wird.

Finanziell konnte ich es all die Jahre, Gott sei Dank, immer selber stemmen. Es gab Höhen und Tiefen und trotzdem möchte ich keine Minute dieser Zeit missen.

Heute brauche ich bei der Finanzierung dringend Unterstützung, den das Alter und die Gesundheit haben deutlich Spuren bei mir hinterlassen.

Anfeindungen, böse Artikel, Missgunst und die Bosheit vieler Neider habe ich durchgestanden, obwohl es mir Zeit und Kraft, die ich dringend für die Arbeit gebraucht hätte, geraubt hat.

Viele können sich gar nicht vorstellen, was es bedeutet, Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr, für all diese Tiere da zu sein. Wenige Stunden Schlaf, harte körperliche Arbeit und eine hohe seelische Belastung. Verantwortung für oft an die 300 Tiere, die versorgt und gepflegt werden wollten.

Dazu Menschen, die unsere Arbeit mit ihrem Neid und ihrer Missgunst erschwert haben. Menschen, die meinen, man könnte Tierschutz vom Computer aus leisten und beurteilen. Menschen, die selbst noch nie einen Cent gegeben haben oder eine Stunde ihrer Freizeit geopfert haben, um hilfsbedürftigen Tieren zu helfen. Die ihre Zeit lieber in Unwahrheiten, Nörgeleien und Anfeindungen stecken, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Aber auch all das, hat mich nie abgehalten, immer weiter zu machen und den Ärmsten der Armen zu helfen.

Denn die Dankbarkeit und Liebe der Tiere, ist das schönste Geschenk und der wertvollste Lohn, den ich dafür erhalten habe.

Leider musste ich durch meine schwere Krankheit 2014 meine Tiere in die Obhut anderer Menschen geben. Was mir da passiert ist, kann ich gar nicht in Worte fassen. Versprechungen, die nicht eingehalten wurden, Menschen, die sich das Geld, das ich für die Tiere hinterlegt hatte, angeeignet haben, Betrug und Enttäuschungen.

Aber auch das habe ich geschafft und habe nun wieder alle Tiere bei mir auf meinem Hof. Nun soll eine dauerhafte Lösung zum Erhalt des Lebensplatzes für die Tiere geschaffen werden.

Da ich in all den Jahren gemerkt habe, dass es hauptsächlich für Nutztiere schwer ist, einen Lebensplatz zu finden, haben wir uns besonders der Ziegen und Schafe angenommen.

Derzeit leben ca. 100 Ziegen und Schafe bei mir auf dem Hof. Dazu 4 Ponies und 6 Pferde, die aber noch in einem Pensionsstall untergebracht sind. Auch einige Katzen haben hier ein lebenslanges Zuhause gefunden.

 

Nun merke ich immer mehr, dass ich nicht jünger werde und meine gesundheitliche Situation immer noch nicht stabil ist. Ich bin an einem Punkt angekommen, wo es so einfach nicht mehr weiter gehen kann. 

Ich schlafe, wenn es hoch kommt, noch eine Stunde. Arbeite 23 Stunden durch und das 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr und werde doch nicht fertig. Und das seit über 12 Jahren.

Mein Körper zeigt mir ganz deutlich, dass ich am Limit bin. Und auch das Schicksal hat mir schon ein paar Warnungen hinterlassen, dass es für mich so das Ende bedeutet. Aber was dann ????

Was passiert dann mit den über hundert Tieren hier auf dem Hof ???

Die meisten von ihnen sind auf tägliche, medizinische Hilfe angewiesen. Sie müssen Tabletten oder Spritzen bekommen. Haben schwere Operationen hinter sich, sind behindert und verletzt.

Brauchen besondere Hilfe, wie z.B. unser Henry, der einen künstlichen Ausgang hat und dieser täglich gespült werden muss. 

Dazu kommen die alten und kranken Tiere, die spezielle Nahrung brauchen, um zu überleben. Tiere, die nur in geheizten Stallungen ihren Winter verbringen können.

Ja, bei uns leben nur die Ärmsten der Armen. Tiere, die durch die Misshandlungen und Ausbeutung der Menschen nun auf unsere Hilfe und "Gnade" angewiesen sind, damit sie noch eine Zeit ihr Leben genießen dürfen.

WIR ALLE BRAUCHEN EURE HILFE !

UNSERE TIERE BRAUCHEN PATEN UND UNTERSTÜTZER.

Damit wären zwar noch lange nicht alle Kosten gedeckt, aber es würde ein ganzes Stück entlasten und somit eine Hoffnung auf Zukunft geben.

Und sollte der liebe Gott doch meinen, er müsste mich zu sich holen, so haben die Tiere mit einer Patenschaft wenigstens eine Chance, von einem anderen Hof oder Verein aufgenommen zu werden.

Deshalb haben wir unseren Verein  SchaZi "Unsere Zickenfarm"

gegründet,

Es soll die Versorgung der Tiere sicher  stellen und mein Lebenswerk  erhalten.

Der Verein sucht nun zur Unterstützung Paten und Spender, die in jeglicher Form helfen möchten, dieses Projekt weiter zu unterstützen.

DAFÜR DANKE ICH ALLEN VON GANZEM HERZEN

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